Und was jetzt?

Aktuelles 19.03.2026

Kein Auto mehr, wie wuppen wir den Alltag?
istock/Juanmonino
Tipps für den Alltag: Einkauf, Ausflug: Ältere, die es gewohnt waren, überall mit dem eigenen Auto hinzukommen, fällt die Umstellung oft schwer. Jetzt heißt es, neu denken. Einige Verkehrsbetriebe bieten Aktionen wie „Fahrschein statt Führerschein“. Erkundigen Sie sich auch nach Ermäßigungen. Sind Apotheke, Bank, Supermarkt nicht weit und ist man fit genug, lassen sich Erledigungen zu Fuß oder mit dem Rad bewältigen. Hilfreich: ein Einkaufstrolley mit 40 Litern und Treppensteigfunktion. Packtaschen und Anhänger machen das Rad lastentauglich, Rückenwind gibt ein E-Bike. Schwere Getränkekisten können geliefert werden. Manche Gemeinden bieten Ruf- oder Bürgerbusse. Sie fahren zu festgesetzten Zeiten ins Zentrum. Eine schöne Gelegenheit, rauszukommen und neue Leute kennenzulernen. Auch Bürgerfahrdienste und Nachbarschaftshilfen ermöglichen Mobilität. Kein Auto heißt weniger Kosten, etwa für die Versicherung: Geld, das Sie für eine Taxifahrt nutzen können. Überlegen Sie auch, welche neuen Ziele es in Ihrer Umgebung gibt, die Sie vielleicht noch nicht kennen. Bekannte, die Familie oder den Nachbarn fragen, ob er oder sie einen mitnimmt oder zum Beispiel zu einem Termin fährt. Viele reagieren wohlwollend auf solche Bitten, es braucht manchmal nur etwas Mut zu fragen.